Neulich sollte ich für eine Tageszeitung ein Haus fotografieren. Keine spannende Sache, aber so etwas gehört eben auch dazu. Dabei ist mir eingefallen, dass ich früher oft mit ShiftN gespielt habe. Das ist eine Freeware, die stürzende Linien beseitigt. Eine wirklich gute Alternative zum teuren Tilt- und Shiftobjektiv.

Das Programm ist in Sekunden heruntergeladen und installiert. Danach musst du nur noch dein Bild laden und auf die automatische Korrektur klicken. Zur Not kannst du das Ergebnis auch noch Manuell anpassen, aber das habe ich noch nie gebraucht.
Beachten solltest du, dass der Bildausschnitt durch das Umrechnen kleiner wird. Beim Fotografieren macht es also Sinn viel mehr Platz um das Motiv zu lassen, als später auf dem Foto zu sehen sein soll. Mit etwas Übung lässt sich das aber gut abschätzen.
Ob sich die Software für ernste Architekturfotografie lohnt, kann ich nicht beurteilen. Ich habe mit dem Gebiet einfach wenig zu tun. Für das gelegentliche Foto von Häusern oder ähnlichem, eignet sie sich aber super.
Auf der Projektseite gibt es ShiftN zum Download.
Lg Micha

Man hört den Artikel förmlich nach einem Vorher-Nacher-Bild schreien…
Ja, da hast du recht ! Allerdings habe ich bewusst das Bild vom Programm verwendet, da ich einfach nichts gutes zum vorzeigen hab. Architektur gehört nicht zu den Themen die ich als Fotograf bediene.
lg
Das geht mit Photoshop afaik auch (sofern vorhanden … ansonsten ist natürlich die FreewareSoftware die bessere Alternative (: )
Pta hat recht. Ein Vorher-Nachher-Vergleich wäre super gewesen umd das erklärte zu visualisieren. Ich bin mir nämlich immer noch nicht 100 prozentig sicher, ob ich genau verstanden habe, worum es geht….