APS-C Sensor

Dieser Artikel richtet sich an alle Besitzer einer digitalen Spiegelreflexkamera mit APS-C Sensor. Das betrifft alle Canonmodelle außer der Canon EOS 1DS mark III und Canon EOS 5D mark II. Ich gehe auf die Vor- und Nachteile ein und erkläre die Unterschiede zum Vollformatsensor.

APS-C steht für “Advanced Photo System type-C “. Er ist der meist verbaute Sensor im Bereich der Spiegelreflexkameras. Er ersetzt den Film einer klassischen Kamera, ist aber etwas kleiner. Seine Maße betragen 25.1 × 16.7 mm.

Cropfaktor

Durch die verminderte Größe zum Kleinbildfilm wird nur ein Teil des Lichtes eingefangen, dass durch das Objektiv gelangt. Es wird also nur ein Ausschnitt der Optik Fotografiert. Der effekt ist der gleiche, als würdest du von einem Foto 3cm Rand an jeder Seite abscheiden.

Um zu berechnen wie groß der Unterschied zum Vollformat ist, kannst du den Cropfaktor nutzen. Dieser Beträgt beim APS-C Sensor 1,6. Du multiplizierst die Brennweite deines Objektives mit 1,6 und schon weißt du welcher Brennweite dein Ausschnitt entspricht.

Wichtig ist, dass sich nur der Ausschnitt ändert und nicht die mit der Brennweite verbundene Tiefenschärfe.

Tiefenschärfe am APS-C Sensor

Durch den Cropfaktor kommt es dir schnell so vor, als ob du mit längeren Brennweiten arbeitest. Dieser Vergleich ist auch nicht ganz falsch. Beim Berechnen der Tiefenschärfe, musst du aber von der Brennweite deines Objektives ausgehen. Da die Tiefenschärfe im Telebereich abnimmt, wirkt sie am APS-C Sensor größer als am Vollformat. Nutzt du ein 100mm Objektiv, entspricht dies einer Brennweite von 160mm mit einer Tiefenschärfe einer 100mm Optik. Ein 160mm Objekitv am Vollformat hätte eine kleinere Tiefenschärfe.

Durch die erhöhte Tiefenschärfe kannst du ein Bokeh nur mit Festbrennweiten erzeugen, die eine sehr große Anfangsblende haben.

Rauschverhalten des APS-C Sensor

Die APS-C Sensoren haben ein stärkeres Rauschen als ein Vollformatsensor, aber ein viel schwächeres als die Sensoren von Kompaktkameras. Abhängig ist das von der Fläche die jedem Pixel zusteht. Sind die Pixel größer können sie mehr Licht einfangen und ein genaueres Messergebnis liefern. Der Unterschied zum Vollformat beträgt eine ISO Stufe. Ein aktueller APS-C Sensor bietet also bei ISO 1600 das gleiche Rauschverhalten wie ein Vollformatsensor bei 3200.

Auflösung des APS-C Sensor

Der APS-C Sensor hat zumindest theoretisch eine kleinere Auflösung, da er weniger Fläche bietet. Praktisch sieht das jedoch anders aus, da die neue Canon EOS 1DS mark IV noch aussteht. Zur Zeit bietet die Canon EOS 7D mit APS-C Sensor und 18 Megapixel fast genauso viel Auflösung wie die 5D mark II mit 21,1 Megapixel. Zum Erscheinen der EOS 1DS mark IV wird sich dies aber wieder ändern.

Über Fotopunk: Hallo, ich bin Michael und arbeite als freier Pressefotograf. Seit einigen Monaten habe ich das Bloggen für mich entdeckt und bemühe mich mein Wissen aus dem Bereich der Fotografie in Worte zu fassen.
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Eine Antwort auf APS-C Sensor
  1. Chap sagt:

    Tiefenschärfe gibt’s gar nicht.. hihihi

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